Tirol bleibt Tirol
22. Februar 2026
Erstmalig wurde diese traditionelle Veranstaltung am Sonntag nach dem jährlich stattfindenden Andreas Hofer-Gedenktag abgehalten. Weiters erstmalig haben die mitwirkenden Männerchöre auch die Hl.Messe am Vormittag in der Wiltener Basilika musikalisch umrahmt. Hierbei sangen die 4 Männerchöre alternierend: Der Männergesangverein Mayrhofen Teile aus der Messe von Chorleiter Johann Rainer; der Männegesangsverein Kramsach Teile aus der Alpbachtaler Bauernmesse; der Männerchor Roppen und die Sängervereinigung „Wolkensteiner“ klassisch-geistliche Chorwerke. Den Gottesdienstabschluss bildete der Volksgesang „Wunderschön prächtige, hohe und mächtige“.
Im Anschluss an die Hl.Messe gingen alle Sänger, sowie auch einige Gottesdienstbesucher ins nahegelegene KulturGasthaus Bierstindl zum Mittagessen.
Nach einer 2-stündigen Mittagspause präsentierten sich die Männerchöre im dortigen, großen Theatersaal. In zwei alternierenden Runden brachten die Chöre mit jeweils drei Liedern, die, ganz dem Motto, vornehmlich traditionelles Tiroler Liedgut in deren verschiedenen, regionalen Dialekten zu Gehör.
Für musikalische Abwechslung zwischen den Auftritten der Männerchöre sorgten „Die Absamer Mander“, so dass die Stimmung nie abbrach. Mit allseits bekannten Liedern animierten die „Wolkensteiner“ zusätzlich das anwesende Publikum zum Mitsingen.
Dem Obmann des Tiroler Bundes in Wien, Hannes Baumgartner, wurde von der Sängervereinigung „Wolkensteiner“, auf Grund seines Einsatzes für Tiroler Musizierende in der Bundeshauptstadt, die Anerkennungs-Nadel für besondere Verdienste zuteil. „Wolkensteiner“-Mitglied und Obmann-Stellvertreter des Chorverband Tirol, Pepi Kranebitter, bedankte sich für diese überregionale, wichtige Männerchor-Veranstaltung, bei der auch wieder Freundschaften geschlossen wurden.
Das Publikum spendete allen musikalischen Beiträgen regen Applaus und blieb bis zum Ende dieser (!) 3-Stunden-Veranstaltung aufmerksam und vollzählig anwesend!!!
„Bei Wolkensteiner Ehr’ und Treu’: Ein dreifach ‚Hoch!‘ gebracht euch sei!“